Beschreibung:
Pflanze mit bodenständiger Rosette, aus der einige Blätter
scheidigden Stengel einhüllen. Wenige Blüten, Helm
aus allen Petalen und Sepalen, innen grünstreifig. Lippe
schwach dreilappig, in der Mitte nach unten gefaltet, Sporn kräftig,
waagerecht bis leicht aufwärts gerichtet, etwas länger
als der Fruchtknoten. Blütenfarbe violett bis rosa, selten
weiß, mit intensiverer Punkte-Zeichnung im Zentrum der
Lippe. Wächst auf Magerrasen mit schwach saurem bis schwach
basischem Untergrund. |
Verbreitung:
In Süddeutschland noch erheblich häufiger als im Norden,
wo sie durch Änderungen der Landwirtschaft in fast allen
angestammten Fundgebieten ausgerottet wurde. |
Gefährdung:
Speziell in Mittel- und Nordeutschland haben die letzten Refugien
höchste Schutzpriorität. Im Süden ist ein Erhalten
der noch intakten Lebensräume hinreichend. |
Bemerkungen:
Früher war es das gemeine Knabenkraut, das sogar in Form
der Salep-Knollen wirtschaftlich genutzt wurde; nach Ende des
2. Weltkrieges setzte die Vernichtung der Lebensräume durch
Wandel von Weide- zur Stall-Viehhaltung ein. |
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Blütenähre |
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